Dienstag, 28. Januar 2014

Rezension zu "Dark Canopy" von Jennifer Benkau





  • Gebundene Ausgabe: 524 Seiten
  • Verlag: Script5 
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3839001448
  • Preis: 18,95 €


Seitdem Joy denken konnte, hatte sie sich vor den Percents gefürchtet. Sie werden von allen und jedem gefürchtet, haben kein Erbarmen und jeder unter ihrer Hand wird sterben. Joy ist eine Rebellin, und kämpft mit anderen gegen sie an, um zu überleben. Als ihre Freundin Amber jedoch gefangen genommen wird, will sie alles daran setzen sie wieder zu befreien, setzt ihr eigenes Leben auf´s Spiel und gerät dabei selbst in Gefangenschaft. Sie wird einem Percents Namens Neel zugeteilt. Der jedoch ist viel menschlicher, als sie bisher von den Percents gedacht hatte. Sind sie vielleicht gar keine Monster, wie sie alle sonst immer glaubten? Umso mehr Zeit sie mit diesem Neel verbringt, desto mehr lernt sie seine Gefühle kennen, das auch er welche besitzt. Wird sie das ganze doch überleben? Kann sie sich selbst und ihre Freundin Amber aus der Gefangenschafft retten? 


Meine Meinung:

Das Buch selbst, stand schon länger in meinem Regal, doch jetzt hatte es mich dann doch mal angesprochen. Ich hatte es sehr hoch angelegt mit den Ansprüchen. Am Anfang jedoch hatte ich so bisschen meine Probleme mit dem reinkommen. Es dauerte ein paar Seiten bis ich richtig drinnen war, jedoch dann hat es mich auch wirklich gefesselt. Der Schreibstil selbst, ist von Jennifer Benkau sehr gut, fand ich spitze, nur an manchen Stellen hätte ich mir noch ein kleines bisschen mehr Action gewünscht. 

Es geht einem schon sehr nahe ans Herz find ich. Man fiebert richtig mit, an den richtigen Stellen. Man versetzt sich richtig in die Welt von Joy und fragt sich, wird es irgendwann wirklich mal so weit kommen? Ist das die Zukunft? Einige Positionen sind sehr düster gemacht, und das gibt dem Buch den bestimmten Kick. Bestimmte Kommentare von Joy, bringen das gewisse etwas mit rein, und lässt auch den Leser zwischendurch mal schmunzeln, war zumindest bei mir so. Sie ist eine freche, starke Protagonistin, die nicht auf den Mund gefallen ist, und sich auch nichts sagen lässt. 

Ich hätte jedoch gerne gehabt das man noch mehr über Matthial, Joys besten Freund, erfährt. Das er noch mehr in die Geschichte einbezogen wird. Oder auch über Amber, ihre beste Freundin. 

Einige Seiten waren auch für mich eindeutig zu langatmig, wodurch ich Angst hatte, das die Spannung nachlässt und ich das Interesse daran verlier. Einige Passagen geraten dadurch ins Schwanken bei mir, wobei ich mich wirklich stark daran erinnern musste, was auf welchen Seiten nochmal geschah. Das hatte mir selbst einen kleinen Dämpfer gegeben. 

Die Autorin hat aber trotz allem ein sehr gelungenes Buch dadurch erschaffen. Und macht auf alle Fälle Lust auf den zweiten Band, zugleich der Abschlussband.


Von mir deshalb 4 von 5 Sternen














Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen