Samstag, 10. Mai 2014

Rezension zu "Jeden Tag wurde ich dicker und müder - Mein Leben mit Hashimoto" von Vanessa Blumhagen


  • Taschenbuch: 176 Seiten  € 16,99
  • eBook: 177 Seiten  € 11,99
  • Verlag: mvg Verlag
  • ISBN-13: 978-3868824261


Inhalt:

Schlafstörungen, Depressionen, unkontrollierte Gewichtszunahme, plötzlich auftretende Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Haarausfall – erkennen Sie sich in diesen Beschwerden wieder? Dann sind Sie möglicherweise eine von 10 Millionen Deutschen, die an Hashimoto-Thyreoiditis leiden, einer Autoimmun erkrankung, in deren Verlauf der Körper die eigene Schilddrüse angreift und letztlich zerstört. Und wahrscheinlich haben Sie noch keinen Mediziner gefunden, der Ihnen helfen kann, denn die Symptome sind so umfangreich wie unspezifisch. Vanessa Blumhagen durchlitt eine dreijährige Odyssee zu unterschiedlichsten Ärzten und erhielt eine Menge falscher Diagnosen, bis man endlich herausfand, was ihr fehlte. Doch auch die Behandlung stellte sich als relativ kompliziert heraus, denn kein Mediziner wusste genau, was zu tun war. So suchte sich die Journalistin Hilfe bei amerikanischen Experten, recherchierte in Internet-Foren und probierte vieles aus, um ihre Beschwerden in den Griff zu bekommen. In ihrem Buch hat sie alle Erfahrungen zusammengefasst, erzählt von ihrem Leidensweg, ihrer Hartnäckigkeit und davon, was ihr schließlich geholfen hat.


Meine Meinung:


In diesem Buch erzählt die Autorin Vanessa Blumhagen, wie man bei ihr das Hashimoto heraus gefunden hat. (Bzw. sie selbst) Worum sie alles gekämpft hat. Bei ihr hatte das ja auch ein bisschen gedauert bis man das überhaupt raus fand. Ich kann von meiner Seite nur eins sagen, sie spricht mir in diesem Buch Wort wörtlich aus der Seele. Es gab so viele Stellen, wo ich mir dachte,  Wow, das gibt es ja gar nicht, schreibt wirklich sie das Buch oder hab ich das geschrieben? So viele Gemeinsamkeiten, dieselben Beschwerden, die selben Reaktionen von den Ärzten, wo man denkt, das gibt es doch gar nicht. Die Autorin hat es am Anfang des Buches fast wie ein Tagebuch geschrieben, wie es ihr erging, wenn sie außer Haus essen ging. Was sie schon alles für Diäten probiert hat und an allen gescheitert ist. Wie selbst bei mir auch. Man fühlt sich auf der Seite gut, endlich mal von jemanden verstanden zu werden, und nicht als, „ach sie haben da ein psychisches Problem“ Mensch abgestempelt zu werden. Man kann sich wunderbar mit ihr vergleichen.

Ich selbst denke mir so oft, bei manchen Tagen, wie mein eigenes Gefühl ist, das es mir gar nicht so wirklich gut geht. Ich angeschlagen bin und das ich ja eh mit niemanden so wirklich drüber reden kann, da es niemand versteht. Wenn andere Menschen nicht selbst in der Situation sind, können sie sich nicht in unsere Lage versetzen, wie schlecht es uns manchmal geht. Auch das bestätigt mir die Autorin immer wieder. Genauso wie, das man alles macht um vom Gewicht runter zu kommen, und im Endeffekt man nur ausgelaugt ist, aber es null Ergebnis gibt.

Ich bin froh das Buch gelesen zu haben. Es wird einiges erklärt. Tipps gegeben. Und vor allem man fühlt sich verstanden. Ich werde mir definitiv von ihr auch noch das Buch „Die Hashimoto Diät“ auch noch kaufen. Mit diesem Buch allein hier, hat sie mir selbst einen Kick gegeben.



Kommentare:

  1. Vielen Dank für deinen Eindruck zu dem Buch. Ich werde es mir nächste Woche kaufen.
    Liebe Grüße Hanne

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    1. Danke, das freut mich das es dir gefällt. Ich wünsche dir dann auf alle fälle viel Spaß beim lesen...
      LG Yvonne

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